Pollack-Angeln mit Gummiködern: Expedition in die Tiefe
Sobald sich das Wetter bessert, zieht es uns auf das offene Meer. Unser Ziel: das Pollack-Angeln mit Gummiködern in Tiefen ab 40 Metern. Der Pollack (Lieu Jaune) ist besonders in der Bretagne ein extrem begehrter Zielfisch. In diesem Artikel teilen wir unsere Erfahrungen und Beobachtungen vom Boot aus.
Wo findet man die besten Pollack-Spots?
Pollacks lieben kaltes, tiefes Wasser. Infolgedessen halten sich die schönsten Exemplare meist in Tiefen von über 20 Metern auf. Die Spots ähneln denen des Wolfsbarsches. Dazu gehören Wracks, tiefe Risse, Steilwände und ausgedehnte Felsplateaus. Entdecken Sie auch unsere weiteren Tipps zum Meeresangeln mit Gummiködern.
Obwohl man kleine Pollacks auch vom Ufer fangen kann, sind die kapitalen Fische meist nur mit dem Boot erreichbar. Eine Ausnahme bilden nordische Länder wie Norwegen oder Irland. Dort lassen sich riesige Exemplare direkt von den Klippen überlisten. Bei unserem Trip suchten wir gezielt Steilwände, die von 30 auf 55 Meter abfielen. Dabei standen die größeren Fische oft direkt in den Vertiefungen.
Ein kapitaler Pollack, überlistet mit dem Fire Eel in Pink.
Beste Köder für das Pollack-Angeln mit Gummiködern
Ein absolutes Must-have für diese Fischerei ist der Fire Eel. Zudem hat sich an diesem Tag eine Überraschung gezeigt: Der Shad GT (18cm) machte den Unterschied. Entweder lag es an der massiven Größe oder an den starken Vibrationen. Jedenfalls waren die Fische auf diesen Köder deutlich aktiver.
Was die Animation betrifft, zahlte sich beim Shad GT eine langsame vertikale Führung aus. Im Gegensatz dazu reagierten die Fische beim Einsatz des Fire Eel besser auf eine sehr schnelle Animation. Sobald der Köder schnell durch die Wasserschichten stieg, folgten die Bisse beim harten Abstoppen. Falls die Fische sehr vorsichtig beißen, probieren Sie eine extrem langsame Führung direkt über dem Grund.

Wichtiger Hinweis zum Ressourcenschutz
Beachten Sie bitte: Die Laichzeit des Pollacks erstreckt sich von Ende Januar bis April. Um die Bestände zu sichern, ist es wichtig, die Fische in dieser Zeit zu schonen. Informationen zu Beständen finden Sie auch bei wissenschaftlichen Instituten wie der Ifremer. Nachhaltigkeit sichert unsere Angelabenteuer von morgen!
